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Das Comeback einer Legende
Der Rücktritt war beschlossene Sache für die Kochlegende Joël Robuchon, an Rückkehr nicht zu denken. Der begnadete Cuisinier – sein Pariser Restaurant wurde 1994 von der „International Herald Tribune“ zum besten der Welt gewählt – hatte seine Karriere beendet, dem Erfolgsdruck, dem Testerstress Adieu gesagt. Nun, der Mensch denkt, das Schicksal lenkt. 2003 war es mit dem Rückzug vorbei, Robuchon wieder da – mit dem genialen Konzept von „L’Atelier de Joël Robuchon“, Rue de Montalembert, Paris. Vor Michelin und Gault Millau verschloss der Meister die Tür, trotzdem standen an den Herden einige der besten Sterneköche Frankreichs. Die Küche wurde Teil des Restaurants, umrundet von Speisetresen wie bei einer eleganten Sushibar, Kommunikation zwischen Cuisiniers und Gästen war angesagt, Sternecuisine ohne Sterne – „mehr“ sollte es nicht sein.
Auch um diesen Vorsatz hat sich das Schicksal nicht gekümmert. Robuchon war zurück in der Gourmetwelt, nun wollte ihn auch buchstäblich alle Welt haben, Widerstand zwecklos. Ergebnis: Joël Robuchon regiert heute ein Weltreich der Gourmandise. Knapp zwanzig edle Etablissements schmücken sich mit seinem Namen – in Europa, in den Staaten, in Fernost. „Ateliers“ gibt es außer in Paris in Hongkong, Las Vegas, London, New York, Tokio. Gourmetrestaurants à la Robuchon in Paris, Macao, Monaco etc. Viele Metropolen haben gleich mehrere Robuchon-Treffs, Tokio schägt da alles – mit einem „Atelier“, zwei Restaurants, einer Bar, einer Boutique, einem Café. Ach ja, auch die Tester blieben nicht außen vor. Robuchons „La Table“ in Paris hat aktuell zwei Michelin-Sterne. Infos über Joël Robuchons Restaurants weltweit auf: www.joel-robuchon.com Die alacarte LIFESTYLE COMMUNITY Berichten Sie über Ihre Highlights und Erfahrungen! Geben Sie anderen Lesern wertvolle Tipps: L’Atelier de Joël Robuchon: |
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